PFLEGEHINWEISE

  • Fahren Sie im Herbst und Winter bitte nur mit Licht. Lichtkomponenten mit Lichtsensoren sind besonders zu empfehlen, da sie sich bei Dämmerung selbstständig einschalten.
  • Nabendynamos sind in den feucht-nassen Herbst - und Wintermonaten klar die besseren Energiespender, da sie nicht wie Seitenläufer durch schlechte Reifenflanken, Wasser, Dreck und Matsch beeinträchtigt werden.
 
  • Setzen sie auf lange Schutzbleche, da sie eine höhere Schutzwirkung gegen Spritzwasser im Gesicht und an den Hosenbeinen garantieren sowie den Streufaktor minimieren.
  • So genannte Flaps aus flexiblem Gummi am Ende der Schutzbleche erhöhen die Schutzwirkung um ein Vielfaches.
 
  • Reifen mit grobem Profil und weicherer Gummimischung entwickeln eine höhere Traktion und sorgen so für mehr Sicherheit auf Rad-und Schotterwegen.
  • Reflektorstreifen an den Seiten des Reifens erhöhen weiterhin die passive Sicherheit bei Nebel und in den Abendstunden.
  • Weniger Druck erzeugt mehr Auflagefläche am Boden und damit eine größere Verzahnungsfläche mit dem Untergrund.
 
  • Nutzen sie zusätzliche Reflektoren an Reifen, Speichen, Pedalen, Front und im Heck.
  • Dies erhöht ihre passive Sicherheit und andere Verkehrsteilnehmer können sich eher auf den langsameren Verkehrspartner einstellen und schneller, angemessener reagieren.
 
  • Nabenschaltungen haben bei widrigen Wetterverhältnissen durch die gekapselte Schaltung und die gerade laufende Kette deutliche Schalt- und Haltbarkeitsvorteile.
  • Wenn sie eine Kettenschaltung besitzen, sollten sie durch regelmäßige Pflege deren Funktion beibehalten.
  • Durchgängige verlegt Züge erhalten die Schaltfunktion besser und länger, da an weniger Stellen Dreck eintreten kann. Im Herbst ein klarer Vorteil.
 
  • Stellen sie den Sattel etwas tiefer.
  • So kommen sie schneller mit den Füßen auf den Boden, was gerade bei schmierigen, glatten Fahrbahnen die Sicherheit erhöht.
 
  • Setzen sie auf wartungsarme, sichere Bremsen.
  • Felgenbremsen überzeugen durch unübertroffene Wartungsarmut und problemlose Funktion.
  • Bremstechnisch noch eine Stufe besser sind Scheibenbremsen. Erstens, weil sie nicht auf einem tragenden Teil des Fahrrads - der Felge - bremsen und diese verschleißen. Zweitens, da durch die Spezialbremsbeläge die Nassbremswirkung häufig nur geringfügig schlechter ist als im Trockenen und so exzellente und sichere Bremsvorgänge ermöglicht.
 
  • Schraubgriffe sorgen vor allem bei nassem Wetter für verdrehsichere und dadurch sichere Griffe.
 
  • Spezielle Anti-Rost-Beschichtungen sorgen für eine geringfügig bessere Haltbarkeit und weniger Rost bei schlechter Behandlung.
  • Bei Nabenschaltungen und Singlespeedrädern sorgt ein Kettenschutzsystem für weniger Wartungsaufwand und eine höhere Haltbarkeit.
 
  • Ein Kombipedal ermöglicht ihnen die Nutzung effektiver Clickpedalschuhe.
  • Bei schwierigem und unwegsamem Untergrund kann aber auf das Bärentatzenpedal für schnellere Reaktion und flexiblere Schuhposition gewechselt werden.