E-Versa - Test ExtraEnergy Ausgabe Mai/2011

05.05.2011
E-VERSA STREET
ExtraEnergy Test Ausgabe Mai/2011

 

AUSPROBIERT:
Das E-Versa der Firma Hercules aus der Accell Gruppe sieht richtig nach City-Flitzer aus. Für den sportlichen Look sorgt die Abwesenheit von Schutzblechen, Beleuchtung oder Gepäckträger. Eigentlich abwegig in der Stadt, aber durchaus dem urbanen Heldentum entsprechend, spart diese Nicht-Ausstattung vor allem Gewicht. Mit 17.7 kg ist das Hercules E-Versa das leichteste Rad im ExtraEnergy Test und erfüllt die Erwartungen an ein tragbares Faltrad.

Der Akku ist in den Rahmen und das Faltkonzept integriert. Klappt man den Rahmen auf, kann man die Batterie leicht entnehmen. Der Klappmechanismus ist unkompliziert, könnte aber noch geschmeidiger werden, dafür lässt sich das E-Versa gefaltet sehr gut rollen. Somit eignet es sich für die kombinierte Fortbewegung mit anderen Verkehrsmitteln gut.

Der eher kleine 180 W Protanium Motor im Hinterrad unterstützt vor allem beim Anfahren und riegelt beim Testmodell recht schnell ab. Das Handling rief bei den Testern Begeisterungsstürme hervor.

Zwar bremste die Bremse vorn nass erst nicht nach DIN Norm. Hercules hat sofort reagiert, die Beläge ausgetauscht und den Nachtest bestanden. Das E-Versa ist endlich mal ein Faltrad, das seinem Namen und zu erwartender Anwendung im städtischen Mischverkehr alle Ehre macht. Gut, mit schöner Aussicht auf Steigerung!

FAZIT:
Erfüllt Charakteristika eines Faltrades mit Leichtigkeit und gutem Handling. »Gut« für Pendler, die viel umsteigen und nicht allzu anstrengende Wege fahren.

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