Qualität, Innovation & Tradition

- Das ist HERCULES seit 1886

Heute

130 Jahre Hercules

Seit 130 Jahren ist die Marke ein beständiger Teil des Fahrradmarktes. Diese 130 Jahre Erfahrung spiegeln sich auch in unserer neuen Modellreihe „NOS“ wieder. Mit unseren NOS E-Bikes steigen wir im Jahr 2016 in den E-Mountainbike Markt ein. Dabei setzen wir auf Antriebe „Made in Germany“. Mit Bosch und Brose sind zwei der besten deutschen Motorenhersteller mit an Bord.

2015

30 Jahre Hercules

Seit 30 Jahren ist Hercules nun ein Teil des E-Bike-Marktes, aber unsere Leidenschaft für das E-Bike ist unverändert. Unsere Passion und Liebe zum E-Bike wird durch 2 Weltneuheiten erweitert.

In diesem Jahr dürften wir den neuen Shimano STEPS mit Di2 und SR Suntour HESC Antrieb vorstellen. Unsere Innovationen gehen mit dem neuen Hercules Futura Designrahmen weiter. Dieser verbindet Sportlichkeit und Eleganz in einem E-Bike.

2012

SPORT PRO - DIE ZUKUNFT

Der Ausblick auf 2012 zeigt, dass Pedelecs auch sehr sportlich sein können. Neuste Entwicklungen, wie die gerade, kastenförmige Li-Ionen Batterie im Unterrohr aus dem Hause Accell, machen solch ein Modell erst möglich. Reinster Fahrspaß!

2011

HERCULES 125 JAHRE

Heute ist Hercules eine der bekanntesten und beliebtesten Fahrradmarken auf dem deutschen Markt. Hercules Fahrräder sind wie gemacht für die Bedürfnisse moderner, mobiler Menschen. Denn auch wenn wir bald 125 Jahre alt sind, sind wir so jung und aktiv geblieben, wie diejenigen, die auf einem Hercules unterwegs sind.

1990

MIT ENTWICKLUNGEN ZUM ERFOLG

Das Hercules Electra war das erste in Deutschland als Leichtmofa zugelassene Fahrzeug. Über zehn Jahre mit leichten Variationen gebaut und rund 19.000 mal verkauft. Es erfreute sich großer Beliebtheit - viele dieser Fahrzeuge fahren noch heute!

1985

KEIN WUNDER SONDERN ARBEIT

Eine echte Weltneuheit mit revolutionärem Design. Dieses Modell hatte schon eine in den Gepäckträger integrierte Batterie und einen Nabenmotor mit Scheibenbremse, obwohl diese damals an Fahrrädern noch nicht erfunden war. Gebaut wurden 20 Prototypen für Test und Marktanalysen, da es in den 80er noch keine gesetzliche Basis gab ein Pedelec zu verkaufen.

1973

DER GERÄUSCHLOSE FORTSCHRITT

Damals bereiteten Motorräder der deutschen Industrie Sorgen - die Japaner machten insbesondere wegen der Lohnkostenvorteile und des eigenen großen Heimatmarktes, das Rennen. Die Antwort auf die Ölkrise: Das Hercules E1. Zwischen 1973 und 1977 wurde es mehrere tausend Mal verkauft. Somit hat Hercules den Elektroantrieb als die für die Mobilität in der Stadt am besten geeignete Antriebsform entdeckt. 1974 beschäftigen die Hercules-Werke rund 1500 Arbeiter und Angestellte und produzieren rund 230.000 Fahrräder und 100.000 motorisierte Einheiten.

1957

AUFSTIEG AUS DER VERWÜSTUNG

Der Zweite Weltkrieg bereitet dem Erfolg ein Ende und der jüdische Firmenchef Marschütz muss ins amerikanische Exil fliehen. Am Ende des Krieges waren die Hercules Werke zu 75% vernichtet, bombardiert, ausgebrannt und ausgeplündert. Der Wiederaufbau begann mit 30 Mitarbeitern. In den goldenen 50ern gab es für das Zweirad in Deutschland einen ausgesprochenen Boom. Modell um Modell kam auf den Markt. Neben einem kompletten Fahrradprogramm, gab es auch die Hercules K100, ein Leichtmotorrad mit 110 ccm Sachs-Motor, das ganz wesentlich zur Weiterentwicklung der Hercules-Werke beitrug.

1938

DURCH SCHWIERIGKEITEN ZUM ERFOLG

Über die Jahre folgt eine Vielzahl von Innovationen, die den Zweirad-Boom der damaligen Zeit noch mehr beflügeln. 1938 gab es bei Fichtel & Sachs einen neuen Motoren-Schlager: die Saxonette. Das war ein nur 60 cm³ großer 2-Takt-Motor, der zusammen mit der Torpedo-Freilaufnabe in das Hinterrad eines normalen Fahrrades integriert war. Die Leistung der Saxonette betrug 1,2 PS, was für ein Tempo von 30 km/h reichte. Auch die unumgängliche Kupplung war in diesen „Narben-Motor“ mit eingebaut und überdies lieferte die Zünd-Lichtanlage auch genügend Strom für die Fahrradbeleuchtung.

1904

DER START IN EINE NEUE BEWEGUNG

Ja, und dann kam das Motorrad. Natürlich konnte Marschütz an dieser neuen Idee nicht vorübergehen und bastelte an so einem hochmodernen Gefährt. Im Jahr 1904 war es soweit, dass Hercules seinen ersten Prototypen vorstellen konnte. Dieses Hercules- Motorrad war mit einem belgischen FN-Motor ausgerüstet, hatte eine Leistung von 4,5 PS, Magnetzündung, Spritzvergaser und Keilriemenantrieb. Ab 1905 wurden Motorräder in Nürnberg serienmäßig gebaut

1898

VOM ISOLIERROHR BIS ZUM LASTWAGEN

Die im Fahrradbau gesammelten Erfahrungen werden in einer Abteilung Isoliermaterial ausgewertet, die vor allem Isolierrohre und Verteilerdosen für elektrische Leitungen produziert und dabei neue Wege geht. Es entstand das erste Vierradfahrzeug, eine viersitzige Elektro-Chaise, die mit Schlauchreifen und Speichenrädern ausgestattet, 40 Stundenkilometer erreicht und deren Akkumulatoren für 40 Kilometern ausreichten.

1896

ETWAS FÜR GANZ FEINE LEUTE

Die Firma hat 250 Mitarbeiter, 120 Fertigungsmaschinen und produziert 6500 Räder. Radfahren zu der Zeit, da das Niederrad aufkommt – das ist eine Sache! Nicht jeder kann sich diesen Luxus leisten. Um 1900 kostet ein gutes Fahrrad gut seine 170 Mark. Ein Arbeiter verdient 16 bis 20 Mark – in der Woche! Er müsste volle zehn Wochen arbeiten, um sich ein Fahrrad kaufen zu können – 420 Arbeitsstunden.

1886

IM KOPF: EIN FAHRRAD

Firmenvater Carl Marschütz hatte eine Vision: das Zweirad für alle. Um dieses Ziel zu verwirklichen gründet er mit 22 Jahren am 05.April 1886 die Velocipedfabrik Marschütz & Co in Nürnberg. Die erste Fahrradfabrik Nürnbergs, die zweitälteste ganz Deutschlands. Die damals schon für ihre Qualität gelobten Marschütz-Räder werden von der Bevölkerung Hercules genannt – weil sie stark, widerstandsfähig und zuverlässig sind wie der Held der griechischen Mythologie. Zu Beginn baute er mit 10 Arbeitern Fahrräder, von denen gleich im ersten Jahr 100 geliefert wurden. Ein Jahr später waren es schon 186 und 1888 stieg die Produktion auf stolze 400 Räder.